Nach einem einstündigen Flug von Weeze am Niederrhein nach London Stansted, ging es mit dem Zug weiter nach Cambrigde. Die Studentenstadt lud mit seiner schönen Altstadt zu einem Rundgang ein.
Weit kam ich nicht, die Versuchung mit dem Bus von Cambrigde nach Duxford zu fahren war gross. Trotzdem, schaut Euch die Stadt an, vor allem am Abend ist ein Streifzug durch die Studentenkneipen zu empfehlen. Ich habe selten eine so großen Pub gefunden in dem eine nicht überschaubare Menge verschiedener Weinsorten angeboten wurde!
Zurück zum Besuch in Duxford. An mehreren Orten in der Stadt fahren regelmässig Busse hinaus zum Museum. Nach einer 20 minütigen Fahrt lag vor mir das Gelände des Imperial War Museum Duxfords. Die schiere Grösse beeindruckte.
Die ansässige "Fighter Collection" veranstaltet wie jedes Jahr im Juli auf dem Gelände des Imperial War Museums die Flying Legends. Nirgendwo in Europa wird man eine solche Vielfalt an Warbirds finden wie hier. Selbst die Kleidung der Piloten und Mechaniker erinnerten an vergangene Zeiten.
Die Zeit bis zum Anfang der Airshow sollte gut genutzt werden um sich das Museum und Restaurationswerkstätten anzusehen. Ebenfalls zu empfehlen ist der Flightline Walk. Gegen einen geringen Obulus kam man den flugfähigen Maschinen sehr nahe. Pünktlich um 14 Uhr begann das Flugprogramm. Neben den "üblichen" Warbirds wie Spitfires, Hurricanes oder Mustangs waren wieder einmal ein paar Überraschungen zu sehen. Eine frisch aus den USA eingetroffene P-39 Airacobra flog ihr Debüt auf der Airshow. Ebensfalls ein Debütant war die Polikarpov I-15bis. In dem dreistündigen Programm folgte ein Höhepunkt nach dem anderen. Ein unvergesslicher Tag endete mit einem grossen Verband aus fast dreißig Maschinen!
Supermarine Spitfire North American P-51D Mustang
Grumman Cats Bell P-39 Airacobra und Curtiss P-40 Warhawk